FAQ – Gynaecor | Gynäkologische Wahlarztpraxis in Imst
Eine Wahlarztpraxis arbeitet ohne direkten Vertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen. Sie erhalten nach Ihrem Termin eine Honorarnote, die Sie bei Ihrer Krankenkasse zur teilweisen Rückerstattung einreichen können.
Für die meisten gynäkologischen Untersuchungen benötigen Sie keine Überweisung. Bei speziellen Fragestellungen kann eine Zuweisung durch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt sinnvoll sein.
Termine werden ausschließlich nach Vereinbarung vergeben. Sie können telefonisch während der angegebenen Telefonzeiten oder über das Online-Terminformular auf unserer Website eine Anfrage stellen.
Wir bieten unter anderem:
- Gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen
- Schwangerschaftsbetreuung
- Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen
- Betreuung von Risikoschwangerschaften
- Urogynäkologie
- Behandlung von Harninkontinenz
- Beckenbodenerkrankungen
- Wechseljahresbeschwerden
- Beratung bei Zyklusstörungen
- Nachsorge nach Geburten
- Konservative und chirurgische Behandlung von Senkungen (Prolaps)
- Harnwegsinfektionen und Schmerzen beim Wasserlassen
- Dranginkontinenz
- Beckenbodenverletzung nach der Geburt
- Urodynamische Untersuchung
Idealerweise vereinbaren Sie den ersten Termin nach einem positiven Schwangerschaftstest möglichst früh, damit die ersten Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen rechtzeitig durchgeführt werden können.
Wir begleiten Sie während der gesamten Schwangerschaft und bieten unter anderem:
- Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen
- Ultraschalluntersuchungen
- Beratung zur Schwangerschaft
- Betreuung von Risikoschwangerschaften
- Nachsorge nach der Geburt
Ja. Je nach Fragestellung führen wir moderne Ultraschalluntersuchungen der Gebärmutter, Eierstöcke sowie während der Schwangerschaft durch.
Ja. Wir führen sämtliche Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen sowie die umfassende Betreuung während der Schwangerschaft durch.
Ja. Unsere Praxis verfügt über besondere Erfahrung in der Betreuung von Frauen mit medizinischen Vorerkrankungen oder Risikoschwangerschaften.
Ja. Frauen mit Vorerkrankungen oder besonderen Risiken werden individuell und engmaschig betreut.
Wenn eine Schwangerschaft länger auf sich warten lässt, unterstützen wir Sie mit einer umfassenden Beratung. Gemeinsam klären wir mögliche Ursachen, führen bei Bedarf diagnostische Untersuchungen durch und besprechen individuelle Behandlungsmöglichkeiten sowie die nächsten sinnvollen Schritte.
Wir beraten Sie auf Deutsch, Englisch und Spanisch.
Was sollte ich zum ersten Termin mitbringen?
Bitte bringen Sie mit:
- E-Card
- vorhandene Befunde
- Medikamentenliste
- Mutter-Kind-Pass (bei Schwangerschaft)
- gegebenenfalls Überweisung
Grundsätzlich wird eine jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchung empfohlen. Bei Beschwerden oder Risikofaktoren können häufigere Kontrollen sinnvoll sein.
Ja. Die Diagnostik und Behandlung von Harninkontinenz gehört zu den Schwerpunkten unserer urogynäkologischen Praxis.
Die Urogynäkologie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Beckenbodens, Harninkontinenz, Senkungsbeschwerden sowie deren konservativer und operativer Behandlung.
Ja. Wir beraten individuell zu hormonellen und nicht-hormonellen Behandlungsmöglichkeiten bei Beschwerden in den Wechseljahren.
Je nach Fragestellung dauert ein Termin in der Regel zwischen 30 und 45 Minuten. Für Erstgespräche oder komplexe Beratungen planen wir entsprechend mehr Zeit ein.
In der Umgebung der Praxis befinden sich öffentliche Parkmöglichkeiten im Zentrum von Imst.
Hier finden Sie eine Übersicht.
Ja. Über das Terminformular auf unserer Website können Sie jederzeit eine Terminanfrage senden.
Gynaecor befindet sich in der Pfarrgasse 32, 6460 Imst.
Telefon: +43/5412/22280
Allgemeine häufig gestellte Fragen (FAQ)
Endometriose ist eine gutartige, häufig chronische Erkrankung, bei der gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter wächst. Typische Beschwerden sind starke Regelschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, chronische Unterbauchschmerzen oder ein unerfüllter Kinderwunsch. Eine frühzeitige Diagnose und individuelle Behandlung können die Lebensqualität deutlich verbessern.
Starke Menstruationsschmerzen, Schmerzen beim Wasserlassen oder Stuhlgang während der Menstruation, chronische Beckenschmerzen sowie Schwierigkeiten, schwanger zu werden, können Hinweise auf Endometriose sein. Eine gynäkologische Abklärung ist sinnvoll.
Myome sind gutartige Muskelknoten der Gebärmutter. Viele Frauen bemerken sie gar nicht. Je nach Größe und Lage können sie starke Monatsblutungen, Druckgefühl, Schmerzen oder einen Kinderwunsch beeinflussen.
Nein. Nicht jedes Myom muss behandelt werden. Die Therapie richtet sich nach Beschwerden, Größe, Lage sowie dem Alter und Kinderwunsch der Patientin. Oft genügt eine regelmäßige Kontrolle.
HPV (Humane Papillomaviren) sind sehr häufige Viren, die hauptsächlich durch sexuellen Kontakt übertragen werden. Bestimmte HPV-Typen können Zellveränderungen am Gebärmutterhals verursachen und langfristig das Risiko für Gebärmutterhalskrebs erhöhen.
Die HPV-Impfung bietet einen sehr guten Schutz vor den wichtigsten Hochrisikotypen. Zusätzlich sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen mit PAP-Abstrich und gegebenenfalls HPV-Test wichtige Maßnahmen zur Früherkennung.
Ein HPV-Test kann im Rahmen der Krebsvorsorge oder bei auffälligen Zellabstrichen empfohlen werden. Ob ein HPV-Test sinnvoll ist, wird individuell besprochen.
Bei einer Beckenbodensenkung verlieren die Beckenorgane ihre normale Stabilität. Dies kann nach Schwangerschaften, Geburten oder im höheren Lebensalter auftreten und Beschwerden wie Druckgefühl, Fremdkörpergefühl oder Harnverlust verursachen.
Ja. Je nach Ausprägung helfen gezieltes Beckenbodentraining, Physiotherapie, Pessare oder andere konservative Therapien. Nur in bestimmten Fällen ist eine Operation notwendig.
Wiederkehrende Blasenentzündungen können verschiedene Ursachen haben, beispielsweise hormonelle Veränderungen, anatomische Besonderheiten oder Bakterienbesiedelungen. Eine genaue Abklärung hilft, die Ursache zu finden und gezielt zu behandeln.
Wenn Blasenentzündungen häufig auftreten, Blut im Urin vorhanden ist oder die Beschwerden trotz Behandlung wiederkehren, sollte eine gynäkologische und gegebenenfalls urogynäkologische Abklärung erfolgen.
Typische Beschwerden sind:
- Hitzewallungen
- Schlafstörungen
- Stimmungsschwankungen
- Scheidentrockenheit
- Gewichtszunahme
- Blasenbeschwerden
- Libidoveränderungen
Je nach Beschwerden kommen hormonelle oder nicht hormonelle Therapien sowie Änderungen des Lebensstils infrage. Gemeinsam erstellen wir ein individuelles Behandlungskonzept.
Auch ohne Beschwerden empfehlen wir eine regelmäßige gynäkologische Vorsorge. Dadurch können viele Erkrankungen früh erkannt und behandelt werden.
PCOS ist eine häufige hormonelle Erkrankung, die unter anderem zu unregelmäßigen Menstruationszyklen, ausbleibendem Eisprung, Akne oder verstärkter Körperbehaarung führen kann. Auch ein unerfüllter Kinderwunsch kann damit zusammenhängen. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht eine gezielte Behandlung.
Eierstockzysten sind häufig gutartig und verursachen oft keine Beschwerden. Mithilfe einer Ultraschalluntersuchung beurteilen wir Größe und Beschaffenheit der Zyste. Je nach Befund genügt eine regelmäßige Kontrolle oder es wird eine geeignete Behandlung empfohlen.
Der PAP-Abstrich dient der Früherkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals. So können mögliche Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs früh erkannt und behandelt werden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind daher ein wichtiger Bestandteil der Frauengesundheit.
Die gynäkologische Krebsvorsorge umfasst je nach Alter und persönlichem Risiko unter anderem den PAP-Abstrich, gegebenenfalls einen HPV-Test sowie die gynäkologische Untersuchung. Ziel ist es, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig behandeln zu können.
Ein Brustultraschall ergänzt die Tastuntersuchung und kann insbesondere bei dichtem Brustgewebe, unklaren Tastbefunden oder Beschwerden wichtige zusätzliche Informationen liefern. Die Untersuchung ist schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung.
Starke Regelschmerzen oder sehr starke Blutungen sind nicht ungewöhnlich, sollten aber abgeklärt werden. Je nach Ursache können Medikamente, hormonelle Therapien oder andere Behandlungsmöglichkeiten die Beschwerden deutlich lindern.
Von Zyklusstörungen spricht man, wenn die Menstruation unregelmäßig, besonders stark, sehr schwach oder über längere Zeit ausbleibt. Die Ursachen können hormonell bedingt sein oder andere gesundheitliche Gründe haben und sollten gynäkologisch untersucht werden.
Scheideninfektionen können durch Pilze, Bakterien oder andere Erreger verursacht werden. Nach einer sorgfältigen Untersuchung stellen wir die Ursache fest und leiten eine gezielte Behandlung ein, damit die Beschwerden möglichst rasch abklingen.
Typische Anzeichen einer Scheidenpilzinfektion sind Juckreiz, Brennen, Rötungen und häufig ein weißlicher Ausfluss. Da ähnliche Beschwerden auch andere Ursachen haben können, ist eine gynäkologische Abklärung sinnvoll.
Blasenschwäche kann in jedem Lebensalter auftreten und verschiedene Ursachen haben. Je nach Diagnose helfen Beckenbodentraining, gezielte Übungen, Medikamente oder weitere Therapien, um die Beschwerden zu verbessern.
Die Behandlung richtet sich nach der Art und Ursache der Inkontinenz. Nach einer gründlichen Untersuchung erstellen wir gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Therapieplan, der konservative oder gegebenenfalls operative Maßnahmen umfassen kann.
Der Beckenboden trägt die Organe im Becken und unterstützt die Funktion von Blase und Darm. Ein gezieltes Beckenbodentraining kann Beschwerden wie Blasenschwäche vorbeugen oder lindern und ist auch nach Schwangerschaft und Geburt besonders empfehlenswert.
Bei starken Beschwerden in den Wechseljahren kann eine Hormonersatztherapie die Lebensqualität deutlich verbessern. Ob diese Behandlung geeignet ist, entscheiden wir gemeinsam nach einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung.
Das Einsetzen und Entfernen einer Spirale erfolgt ambulant in unserer Praxis. Vor dem Eingriff beraten wir Sie ausführlich über die verschiedenen Spiralen, ihre Wirkungsweise sowie mögliche Vor- und Nachteile.
Die HPV-Impfung schützt vor den häufigsten Hochrisiko-HPV-Typen, die Gebärmutterhalskrebs und weitere Erkrankungen verursachen können. Sie wird für Mädchen und Jungen empfohlen und bietet den größten Schutz vor dem ersten Sexualkontakt.
In den meisten Fällen entsteht Gebärmutterhalskrebs durch eine langanhaltende Infektion mit bestimmten HPV-Typen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und die HPV-Impfung tragen wesentlich dazu bei, das Erkrankungsrisiko zu senken.
Mit den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, wodurch das Risiko für Knochenschwund (Osteoporose) steigt. Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und gegebenenfalls weitere Maßnahmen helfen dabei, die Knochengesundheit zu erhalten.
Zur Intimgesundheit gehören die Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von Beschwerden im Intimbereich. Eine gesunde Intimpflege, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und eine frühzeitige Abklärung von Beschwerden tragen wesentlich zum Wohlbefinden und zur Gesundheit bei.